Die Aeschlimann & Margareta Corti Stiftung

Auf Initiative der Bernischen Kunstgesellschaft (BKG) entstand im Laufe des 20. Jahrhunderts die heutige Louise Aeschlimann und Margareta Corti Stiftung. Im Jahr 1910 vermachte die Berner Lehrerin Louise Aeschlimann der BKG 2'000 CHF «zur Unterstützung armer, aber braver und strebsamer Talente». Drei Jahrzehnte später, im Jahr 1941, bündelte die BKG weitere Legate zu einem Kapital von 26'000 CHF und gründete damit die Louise Aeschlimann Stiftung. Bereits im Jahr 1942 erhielt der Künstler Max von Mühlenen ein Stipendium, viele weitere folgten. Ein weiteres Legat der Bieler Gemeindeangestellten Margareta Corti ermöglichte im Jahr 1992 eine Erhöhung der jährlichen Stipendiensumme. Im Jahr 1996 wurden beide Förderstiftungen zur Louise Aeschlimann und Margareta Corti Stiftung zusammengeführt.

Auch heute zählt das Aeschlimann Corti-Stipendium zu den höchstdotierten privaten Förderprogrammen der Schweiz: Jährlich werden CHF 50'000 in Haupt- und Förderstipendien vergeben.

Bernische Kunstgesellschaft

Die 1813 gegründete Bernische Kunstgesellschaft (BKG) ist einer der ältesten Kunstvereine im deutschsprachigen Raum und engagiert sich seit über 200 Jahren für kunst- und kulturpolitische Anliegen. Sie ist Mitbegründerin des Kunstmuseums Bern und seiner Sammlung (1879) und spielte eine entscheidende Rolle bei der Gründung der Kunsthalle Bern (1918). Bis heute unterstützt sie diese Institutionen sowie das Zentrum Paul Klee aktiv. Seit 1942 pflegt die BKG ihre Tradition der Kunstförderung, unter anderem durch die Beteiligung am Aeschlimann Corti-Stipendiums und der begleitenden Ausstellung. Für ihre Mitglieder organisiert sie Atelierbesuche, Kunstreisen und Führungen, um den Dialog zwischen Künstler:innen und Kunstinteressierten zu fördern und die kulturelle Vielfalt der Region zu stärken.

Weitere Informationen, auch zur Mitgliedschaft, finden Sie unter:

Partnerinstitutionen

Kunsthalle Bern

Die 1918 gegründete Kunsthalle Bern zählt zu den ältesten Kunsthallen Europas. Mit jährlich wechselnden Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert sie zeitgenössische nationale und internationale Kunst. Als traditionsreiche Institution schafft sie Raum für inspirierende, kritische und experimentelle künstlerische Positionen, die durch ein vielfältiges Vermittlungsprogramm ergänzt werden.

Kunsthaus Biel Centre d'Art Bienne

Das KBCB ist seit 1990 ein Haus für zeitgenössische Kunst, das den Dialog zwischen den Sprachregionen und kulturellen Sphären fördert. Es verbindet experimentelle Projekte mit historischen Ausstellungen und bezieht dabei die architektonische Vielfalt des Gebäudes mit ein. Zu sehen sind experimentelle Gegenwartspositionen, historische Ausstellungen und thematischen Sammlungspräsentationen.

Kunsthaus Langenthal

Das Kunsthaus Langenthal befindet sich seit 1992 im denkmalgeschützten „Choufhüsi” im Zentrum von Langenthal. Gezeigt werden Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst, die sich auf aktuelle Positionen aus der Schweiz konzentrieren. Thematische Gruppenausstellungen greifen gesellschaftliche Fragen auf und werden durch regelmässige Präsentationen historischer Fotografie ergänzt.

Kunstmuseum Thun

Das Kunstmuseum Thun ist seit 1948 im historischen Thunerhof beheimatet und widmet sich der zeitgenössischen Kunst. Neben thematischen und monografischen Sonderausstellungen wird die Sammlung aus neuen Perspektiven präsentiert. Mit seinem Programm aktueller nationaler und internationaler Positionen hat sich das Museum über die Region hinaus einen Namen gemacht.

Förder:innen

Die Vergabe der Aeschlimann Corti-Stipendien sowie die begleitenden Ausstellungen sind nur dank zusätzlicher Unterstützung durch öffentliche Stellen, Stiftungen und private Förderer:innen möglich.