Die Aeschlimann & Margareta Corti Stiftung
Auf Initiative der Bernischen Kunstgesellschaft (BKG) entstand im Laufe des 20. Jahrhunderts die heutige Louise Aeschlimann und Margareta Corti Stiftung. Im Jahr 1910 vermachte die Berner Lehrerin Louise Aeschlimann der BKG 2'000 CHF «zur Unterstützung armer, aber braver und strebsamer Talente». Drei Jahrzehnte später, im Jahr 1941, bündelte die BKG weitere Legate zu einem Kapital von 26'000 CHF und gründete damit die Louise Aeschlimann Stiftung. Bereits im Jahr 1942 erhielt der Künstler Max von Mühlenen ein Stipendium, viele weitere folgten. Ein weiteres Legat der Bieler Gemeindeangestellten Margareta Corti ermöglichte im Jahr 1992 eine Erhöhung der jährlichen Stipendiensumme. Im Jahr 1996 wurden beide Förderstiftungen zur Louise Aeschlimann und Margareta Corti Stiftung zusammengeführt.
Auch heute zählt das Aeschlimann Corti-Stipendium zu den höchstdotierten privaten Förderprogrammen der Schweiz: Jährlich werden CHF 50'000 in Haupt- und Förderstipendien vergeben.